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Deutsche Technik für Lanzarotes Vulkane

  • 13. Aug. 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Kürzlich schloss die Forschungsabteilung der Inselregierung Casa de Los Volcanes auf Lanzarote ein Abkommen mit der deutschen Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung BAM ab, das eine Kooperation in der Analyse geophysikalischer Daten vorsieht.

Mit eingebunden ist auch das Laboratorium für Geodynamik auf Lanzarote. Nachdem der Direktor der BAM Matthias Bartholmai und Techniker Patrick Newman sich vor Ort ein Bild über die Feuerberge gemacht hatten, sicherten sie den kanarischen Wissenschaftlern ihre Unterstützung zu. Derzeit erfassen drei hochsensible Sensoren im Parque Nacional de Timanfaya, in La Cueva de Los Verdes und in Jameos del Agua den Ausstoß der Gase, die Zusammensetzung der Mineralien, die Temperaturen und andere wesentliche Faktoren, die zur Analyse der vulkanischen Aktivität nötig sind. Das Problem auf Lanzarote ist, dass es einige markante Punkte gibt, zu denen man auf herkömmlichem Weg keinen Zugang hat. Genau dafür hat die deutsche Bundesanstalt eine Lösung. Mittels eines Sensors der neuesten Generation, der an einem ferngesteuerten Hubschrauber befestigt wird, ist es möglich, unzugängliche Gebiete zu überfliegen und deren Daten zu erfassen. Dadurch können wesentlich präzisere Analysen vorgenommen werden, als dies bis dato möglich war. María José Docal, die in der Regierung Lanzarotes unter anderem für Inneres zuständig ist, bestätigte die Wichtigkeit der Übereinkunft für die wissenschaftlichen Forschungen. „Es ist ein wichtiger Schritt vorwärts für uns, und nicht nur die Experten in der Casa de Los Volcanes sehen die Zusammenarbeit mit den Deutschen als sehr positiv. Die Fakten, die wir so zusammentragen können, werden uns wesentlich helfen, unsere Insel und deren Vulkane tiefer zu ergründen und zu analysieren“, bestätigte sie.

 
 
 

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